Invesdor Geldanlage

Invesdor für Anleger im Test

Über Invesdor

Kapilendo heißt jetzt Invesdor.

Invesdor ist eine Investment- und Finanzierungsplattform. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. 2019 folgte der Zusammenschluss mit der Finnest GmbH. 2021 ging auch Kapilendo in der Marke Invesdor auf. Die Plattform hat über 110.000 Nutzer. Bisher wurden über 300 Millionen Euro investiert und mehr als 500 Projekte finanziert.

Invesdor bietet Anlegern die Möglichkeit, in Projekte von Wachstumsunternehmen und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland zu investieren. Mit einer Mindesteinlage von 500 Euro ist die Hürde nicht allzu hoch. Als Rendite winken durchschnittlich mehr als 6,00% p.a. Die Laufzeiten betragen zwischen einem und sechs Jahren. Zur Auswahl stehen Kredite, Nachrangdarlehen und Wertpapiere.

Ihre Vorteile bei Invesdor

  • Rendite von durchschnittlich mehr als 6,00% p.a.
  • Kredite, Nachrangdarlehen und Wertpapiere
  • Mindestanlagesumme 500 Euro
  • Mehrstufiger Prüfungsprozess für Kreditprojekte - fünf Bonitätsklassen
  • Zins- und Tilgungszahlungen: quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder endfällig
  • Ausführliche Informationen zu allen Projekten

Stand: 28.07.2021

Invesdor - Konditionen und Rendite

Anbieter- und Produktdaten
Anbieter Invesdor
Produktbezeichnung Konto
Typ Investition in Anlageprojekte von mittelständischen deutschen Firmen und Wachstumsunternehmen (Kredite, Nachrangdarlehen, Wertpapiere)
Rendite und Laufzeit bei Fremdkapitalfinanzierung
Anlageklasse max. Ausfallrisiko Rendite p.a. Laufzeit
AA 0,70% 3,00 bis 8,00% 12-72 Monate
A 1,50% 3,00 bis 8,00% 12-72 Monate
B 3,00% 3,00 bis 8,00% 12-72 Monate
C 5,00% 3,00 bis 8,00% 12-72 Monate
D 58,00% 3,00 bis 8,00% 12-72 Monate
Mindest- und Maximaleinlage
Mindesteinlage 500 Euro
Maximaleinlage 25.000 Euro
Gebühren
Investition/Geldanlage kostenlos
Kontoeröffnung kostenlos
Kontoführung kostenlos
Kontoauflösung kostenlos
Sicherheit
Risikobewertung der Kreditnehmer mehrstufiger Prüfungsprozess durch Invesdor
gesetzliche Einlagensicherung keine
Link zum Angebot Invesdor - Jetzt investieren »

Stand: 28.07.2021

Test - Wie funktioniert Invesdor?

Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 1.000.000 Euro im Jahr können bei Invesdor einen Kredit für ein spezielles Projekt anfragen. Invesdor prüft darauf das Kreditprojekt in einem mehrstufigen Prozess. Hält Invesdor das Projekt für tragfähig, wird es auf die Plattform gestellt. Auch Finanzierungen mit Nachrangdarlehen und Wertpapieren sind möglich.

Jetzt können Anleger ab einem Betrag von 500 Euro in das Projekt investieren. Sobald das gewünschte Volumen erreicht ist, wird das Geld an das Unternehmen ausbezahlt. Die Rückzahlung erfolgt je nach Projekt quartalsweise, halbjährlich, jährlich oder endfällig.

Maximal können 25.000 Euro je Projekt investiert werden. Die Laufzeiten bei Kreditfinanzierungen und Nachrangdarlehen betragen 12 bis 72 Monate.

Wie können Anleger über Invesdor investieren?

Eine Investition über Invesdor ist denkbar einfach.

Zunächst registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Namen auf invesdor.de. Unter „Mein Invesdor“ >„Mein Profil“ lassen sich die persönlichen Daten einsehen und vervollständigen. Sie machen Angaben zu Ihrem Namen, Ihrem Geburtsdatum, dem Wohnort, der Telefonnummer, dem Familienstand sowie zur US-Steuerpflicht . Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um bei Invesdor investieren zu können.

Unter „Mein Profil“ können sie auch eine Frage zu Ihren Erfahrungen und Kenntnissen mit Finanzanlagen beantworten. Die Beantwortung ist freiwillig. Auch das Bankkonto, auf das Auszahlungen erfolgen sollen, kann hier hinterlegt werden.

Haben Sie Ihr Profil vervollständigt, wählen Sie das Projekt, in das Sie investieren möchten. Zu jedem finden sich ausführliche Informationen auf der Homepage. So erfahren Sie:

  • Welcher Gesamtbetrag erreicht werden soll
  • Wie viel Kapital noch fehlt, um den Betrag zu erreichen
  • Wie hoch der Zinssatz p.a. ausfällt
  • Welche Laufzeit der Kredit bzw. das Darlehen hat
  • In welchem Modus er/es getilgt wird (z. B. quartalsweise)
  • In welche Anlage bzw. Risikoklasse das Projekt fällt
  • Und ob eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft vorliegt

Darüber hinaus finden Sie ein Porträt des Unternehmens. Die Mindesteinlage beträgt stets 500 Euro, die Maximalanlage 25.000 Euro.

Wie sind die Renditeaussichten?

Jedes Projekt wird von Invesdor ausführlich geprüft. Kreditprojekte werden anhand der gewonnenen Daten in eine der fünf Anlageklassen eingeteilt. Jede Klasse steht dabei für ein gewisses Risiko – AA bedeutet, das jährliche Ausfallrisiko ist gering; D hingegen bedeutet, das Ausfallsrisiko ist vergleichsweise hoch. Je niedriger das Risiko, desto niedriger auch die Zinsen.

Invesdor gibt den durchschnittlichen Zins mit mehr als 6,00% p.a. an. Während des Tests gab es Projekte mit 3,00 bis 8,00 Prozent Zinsen p.a.

Welche Kosten fallen bei der Anlage an?

Sowohl die Nutzung der Plattform als auch das Investieren in ein Projekt sind für den Kunden gebührenfrei. Zu beachten ist allerdings, dass die Zinseinkünfte steuerpflichtig sind. Invesdor führt die Steuern nur bei manchen Projektarten ab. Kunden sind in den anderen Fällen verpflichtet, sich selbst um die Steuer zu kümmern.

Gibt es ein Risiko bei einer Investition über Invesdor?

Jedes Kreditprojekt wird einer von fünf Anlageklassen zugeordnet: AA, A, B, C, D. Jede Anlageklasse spiegelt das mit dem Projekt verbundene Risiko wieder.

Bei der Einschätzung des Risikos wird Invesdor von der Creditreform Rating AG und der KFM Deutsche Mittelstands AG unterstützt. In einem mehrstufigen Prozess wird die Bonität des Unternehmens und die Ausfallwahrscheinlichkeit des Kredits geprüft. AA entspricht dem niedrigsten Risiko, verbunden mit der niedrigsten Rendite. D entspricht dem höchsten Risiko, verbunden mit der höchsten Rendite. Das Kapital wird erst an das Unternehmen ausgezahlt, wenn das Projekt vollständig finanziert ist.

Darüber hinaus werden Kreditprojekte mit selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaften abgesichert. Der selbstschuldnerische Bürge kann anstelle des eigentlichen Schuldners haftbar gemacht werden. Der Betrag, für den er bürgt, ist jedoch begrenzt.

Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens, das den Kredit aufgenommen hat, haften demnach bis zu einem gewissen Betrag die Bürgen. Dennoch kann es im schlimmsten Szenario zu einem Totalausfall kommen.

Bei Nachrangfinanzierungen wird auf die Einteilung in Anlageklassen verzichtet. Auch eine Bürgschaftserklärung gibt es hier nicht. Wie bei den Kreditfinanzierungen ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.

Statistiken

Wachstum Jahr zu Jahr

Bedienhinweis: Einzelne Datenreihen lassen sich durch Klick auf die betreffende Überschrift aus- und wieder einblenden.

Quellen:

Vergebene Darlehen kumuliert

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Quellen:

Fazit

Invesdor bietet eine spannende Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen. Die Zinsen liegen bei durchschnittlich mehr als 6,00% p.a. Die Mindestanlage ist mit 500 Euro moderat. Zudem verläuft die Anmeldung unkompliziert. Die fünf Anlageklassen bei Kreditprojekten erleichtern es Kunden, das Risiko einzuschätzen. Vor allem Anleger, die sich bewusst sind, dass eine höhere Rendite mit höherem Risiko einhergeht, dürfen dem Portal eine Chance geben.