Wie funktioniert der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe?
Ähnlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken haben auch die deutschen Sparkassen ein Sicherungssystem installiert, welches die Einlagen ihrer Kunden auf Girokonten, Tages- oder Termingeldkonten und anderen Spareinlagen sowie verbriefte Forderungen sogar in betragsmäßig unbegrenzter Höhe schützt.
Durch diese Einlagensicherung muss sich kein Kunde einer deutschen Sparkasse Sorgen darum machen, was mit seinen dort angelegten Ersparnissen und Geldern im Falle einer - doch recht unwahrscheinlichen - Insolvenz passiert. Der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe ist dabei in drei Elemente gegliedert:
- Den Sparkassenstützungsfonds aller regionalen Sparkassen- und Giroverbände,
- Der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen sowie
- Dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen
Im Verbund stellen diese drei Sicherungseinrichtungen den Bestand jeder einzelnen Sparkasse sicher und schützen den Anleger hundertprozentig vor dem Verlust ihres Geldes.
Seitdem dieses dreistufige Sicherungssystem ins Leben gerufen wurde, gab es noch nicht einen Fall, in dem ein Kunde einer Sparkasse, einer Landesbank oder einer Bausparkasse aufgrund einer Insolvenz oder ähnlicher Umstände sein bei einem dieser Institute angelegtes Geld verloren hat. Auch eine Insolvenz einer Sparkasse oder eines anderen angeschlossenen Kreditinstitutes hat es bislang in Deutschland noch nicht gegeben.
Der Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe dient, ähnlich wie der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der VÖB-Einlagensicherungsfonds, aber nicht nur der Absicherung aller Kundeneinlagen, sondern schafft vor allem auch Vertrauen in die Stabilität des deutschen Bankensystems und sorgt dafür, dass sowohl inländische als auch ausländische Kunden ihr Geld absolut sicher bei einem der angeschlossenen Kreditinstitute anlegen können.
Anleger, die ihr Geld auf einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto anlegen wollen, können dies bei deutschen Banken und Sparkassen also vollkommen unbesorgt tun und haben immer die Gewissheit, dass alle Einlagen sowie die erzielten Zinsen einhundertprozentig abgesichert sind.
Dies gilt auch für alle deutschen Kreditinstitute unserer Festgeld- und Tagesgeldvergleiche, welche interessierte Anleger auf den folgenden Seiten finden:
Tagesgeld-Vergleich >>>
Festgeld-Vergleich >>>
Über die genaue Höhe der Einlagensicherung bei den von uns verglichenen Instituten informieren wir Sie auf folgender Seite:
Sicherungsgrenzen im Detail >>>
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