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Festzins-Vergleich

Was sind Festzinsanlagen?

Festzinsanlagen zeichnen sich durch fest vereinbarte Zinsen aus. Als Festzins bezeichnet man einen Zinssatz, der über einen festgelegten Zeitraum - meist die vereinbarte Anlagedauer - unveränderlich, also fest, ist. Der Vorteil für Sparer: sie wissen bereits bei Abschluss der Festzinsanlage, mit welchen Zinserträgen sie über den vereinbarten Anlagezeitraum rechnen können.

Festzinsvergleich

Bei Festzinsanlagen gibt es im Hinblick auf das Rendite-Risiko-Profil gewaltige Unterschiede: während bei Festgeldern das angelegte Geld durch die gesetzliche - und oft darüber hinausgehende freiwillige bzw. erweiterte - Einlagensicherung geschützt ist, sind Anlageformen wie das immer beliebter werdende Crowdinvesting mit dem Risiko von Kapitalausfällen verbunden. Dieses höhere Risiko spiegelt sich natürlich auch in potenziell höheren Renditen wieder. Daher gilt: Festgelder bei Banken sind eine Sparform mit geringem bis nicht vorhandenem Ausfallrisiko aber auch einer niedrigen Rendite. Crowdinvesting - etwa in Immobilien - ist eine riskante Anlageform mit potenziell hoher Rendite. Unser Festzinsvergleich stellt die Eigenschaften beider Anlageformen gegenüber:

Festgeld Crowdinvesting
Anlagetyp Festgeldkonto Nachrangdarlehen
Zinsen max. / Rendite bis 2,20 % p.a. bis 7,50 % p.a.
Zinsgarantie ja, über die gesamte Laufzeit ja, über die gesamte Laufzeit
Laufzeiten 1 bis 120 Monate 12 bis 60 Monate
Anbieter Banken Online-Plattformen
Investition in Festgeld Immobilien, Unternehmen, Start-ups
Steuern Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
Einlagensicherung gesetzlich bis 100.000 Euro zu 100 Prozent pro Bank und Kunde keine
Risiko niedrig - Zinsen werden über die gesamte Laufzeit garantiert mittel bis hoch
vorzeitige Kündigung nur in Härtefällen nein aber unter Umständen Verkauf am Sekundärmarkt möglich
Zum Vergleich Zum Festgeld-Vergleich Zum Crowdinvesting-Vergleich

Sie haben sich für sichere Zinsen mit einem Festgeldkonto entschieden? Hier geht es zum großen Festgeldvergleich:

FAQ

Welche Zinsen und Renditen sind möglich?

Wie sich aus der oben stehenden Tabelle erkennen lässt, sind die Zinsen je nach Anlage sehr unterschiedlich. Beim klassischen Festgeld winken derzeit max. 2,20 Prozent Zinsen pro Jahr. Beim Crowdinvesting liegen die Zinssätze mit 5,00 bis 7,50 Prozent pro Jahr deutlich höher. Das liegt in erster Linie daran, dass es sich um zwei sehr verschiedene Anlagevarianten handelt.

Ein Vorteil von Festzins-Anlagen stellen unbestritten die festen Zinsen dar. Da sie während der vereinbarten Laufzeit nicht geändert werden können, kennt der Anleger bereits bei Abschluß seine Rendite. Dem entgegen steht natürlich der Nachteil der eingeschränkten Verfügbarkeit während der vereinbarten Laufzeit. In der Regel kann eine Festzinsanlage - etwa in Form eines Festgeldkontos - nicht oder nur unter Verzicht auf die bis zum Zeitpunkt der Kündigung erzielten Zinsen vorfristig gekündigt werden.

Wie sicher ist mein Geld bei Festzinsanlagen?

Diese Frage haben wir bereits weiter oben beantwortet: Beim Festgeld sind die Einlagen gesetzlich abgesichert. Die staatliche Einlagensicherung ist EU-weit harmonisiert und sichert pro Kunde und Bank Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde zu 100 Prozent ab. Darüber hinaus bieten viele Banken eine erweiterte Einlagensicherung in Millionenhöhe über zusätzliche Sicherungssysteme.

Beim Crowdinvesting gibt es eine entsprechende Absicherung nicht. Insofern muss der Kunde mit einem Verlustrisiko rechnen. Im Umkehrschluss gibt es für dieses Risiko die Aussicht auf eine deutlich höhere Rendite.

Welche Kündigungsfristen gelten bei Festzinsanlagen?

Als Sparer sollte man sich bereits bei Abschluß einer Festzinsanlage darüber hinformieren, ob diese vor Laufzeitende aktiv gekündigt werden muss. Ansonsten kann es passieren, dass die Bank die Laufzeit automatisch zu den dann gültigen Zinsen verlängert. Muss die gewählte Festzinsanlage vor Laufzeitende aktiv gekündigt werden, kann dazu das von uns kostenlos bereitgestellte Musterschreiben genutzt werden, welches Sie über den nachfolgenden Link downloaden können.

Hier kostenloses Musterschreiben als PFD downloaden »

Generell gilt: Festgelder müssen entweder aktiv gekündigt werden oder werden von der Bank so geführt, dass sie zum Ende der vereinbarten Laufzeit automatisch gekündigt werden und das angelegte Geld inklusive der erzielten Zinsen auf das bei Kontoeröffnung hinterlegte Auszahlungskonto überwiesen werden. Beim Crowdinvesting ist das anders: dort gibt es ebenfalls eine feste Laufzeit, zu deren Ende das angelegte Kapital an den Sparer zurückgezahlt wird. Eine aktive Kündigung ist hier nicht erforderlich-

Tagesgeld als Alternative?

Wenn Ihnen eine Sparform mit täglicher Verfügbarkeit und ebenso hoher Sicherheit wie Festgeld interessant erscheint, dann informieren Sie sich doch über die Möglichkeiten, die Ihnen ein Tagesgeldkonto bietet: