Tagesgeld

Was ist Tagesgeld

Unter Tagesgeld versteht man eine Form der Geldanlage, bei der der Anleger einem Kreditinstitut eine bestimmte Summe über einen unbestimmten Zeitraum, meistens aber über 1-12 Monate, zur Verfügung stellt.

Der Unterschied zum Festgeld oder Termingeld liegt in der täglichen Verfügbarkeit. Der Anleger kann täglich über sein auf dem Tagesgeldkonto befindliches Tagesgeld verfügen, während er beim Festgeld bzw. Termingeld bis zum Ende des vorher festgelegten Anlagezeitraumes warten muss.

Infolge dieser ständigen Verfügbarkeit wird Tagesgeld natürlich etwas schlechter verzinst als Festgeld, aber 1,00%, in Ausnahmefällen sogar etwas mehr sind bei einem Tagesgeldkonto realistisch.

Wenn Sie sich einen überblick über die momentan auf Tagesgeld erhältlichen Zinsen machen wollen, klicken Sie bitte hier:

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Wichtig ist noch zu wissen dass, anders als beim Festgeld, die Zinsen beim Tagesgeld variieren können.

Hier wird zwar ein bestimmter Zins bei Eröffnung des Tagesgeldkontos vereinbart, die Bank kann aber den Zinssatz täglich an die Marktgegebenheiten, vor allem aber an den marktüblichen Zinssatz auf dem Geldmarkt, anpassen.

Wenn man sich die Zinsen anschaut, die eine Geldanlage in Tagesgeld erwirtschaften kann und die tägliche Verfügbarkeit des Geldes im berücksichtigt, stellt sich die Frage, wieso die Deutschen jährlich geschätzte 150 Milliarden Euro auf gar nicht oder nur bis zu 0,05% verzinsten Girokonten und Sparbüchern bunkern und so den Banken Zinsgewinne in Milliardenhöhe schenken anstatt diese Zinsen selber in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, haben wir für Sie in unserem Tagesgeldvergleich sicher das eine oder andere interessante Angebot zur Geldanlage:

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